zum Pavillon

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Nach recht kurzer, intensiver Bauzeit, eröffneten meine Eltern am 29.07.1995 den Blumenpavillon. Liebevoll gaben sie ihm den Namen „Diana“. Voller Zuversicht hatten sie den Gedanken, dass ihre älteste Tochter, damals frisch gebackene Zierpflanzengärtnerin, diesen Ort mit Blumen, Pflanzen und anderen schönen Dingen gestaltet und so in der Stadtlage die elterliche Baumschule floristisch präsentiert. Mit Hingabe und Leidenschaft nahm ich diese Aufgabe an, lernte immer dazu, entwickelte meinen eigenen Stil und wurde eine bekannte Adresse für gestaltete Arrangements zu jedem Anlass. Dann zog ich aus, um die floristische „Welt“ zu erobern und landete in einem eigenen Blumenfachgeschäft in Berlin. Beruflich bot es mir alle Möglichkeiten, wirtschaftlich verlangte es mir unendlich viel ab und ganz privat vermisste ich meine Familie und Forst. Mit meiner Rückkehr versuchten wir wieder frischen Wind in den Pavillon zu bringen, aber die Möglichkeit, erfolgreich eine Zweigstelle der Gärtnerei in der Stadt aufrecht zu halten, gab es nicht mehr. So schlief der Blumenpavillon „Diana“ ein. Dennoch fuhr ich fast täglich daran vorbei und las meinen Namen an der Tür.

Manchmal hat man im Leben das Gefühl, etwas schon lange zu wissen, ohne es klar definieren zu können. Und plötzlich ist es da, der deutliche Gedanke, die Vision... die greifbare Möglichkeit und auch das Wissen, wie sich etwas entwickeln kann. Diesen Moment gab es irgendwann und aus dem unscheinbaren Samen, der irgendwo schon herumflog, keimte, unter den entstandenen Bedingungen, der feste Vorsatz: Mein Name soll nicht mehr nur trostlos an einem leerstehenden Pavillon stehen, er soll sein „Inhalt“ werden. Anders als bisher und doch mit dem gleichen Versprechen, das Beste zu wollen und das Möglichste dafür zu tun.

Mit einiger Lebenserfahrung ist klar, dass dies Risiken birgt, aber eben auch Chance! Vielleicht ist es naiv, immer voller Begeisterung loszulegen. Aber Schaffensfreude, Elan und Zuversicht stecken an und bestärken die Menschen um mich herum, mich nach Kräften zu unterstützen. Ohne diese Hilfe ist eine solche Unternehmung nicht schaffbar. Aber ich beweise Mut und habe den festen Glauben, lernen zu können. Um in der blumigen Sprache zu bleiben... wenn der Keimling wachsen soll, gib ihm Zeit, kümmere Dich um seine Bedürfnisse, schaffe nach Kräften die fruchtbaren Rahmenbedingungen und glaube fest an alle Voraussetzungen, die er in sich trägt.

In diesem Sinne wurde aus dem Blumenpavillon „Diana“ der Pavillon Genuss & Kunst in dem nun  Diana arbeitet, gestaltet … wächst und blüht...